Business: ein Design Deliverable

Zufriedene Kunden

Business Design Deliverable Bild: Philipp via Flickr

In der UX Welt kennen wir den Begriff Deliverable nur zu gut. Deliverables sind Nebenprodukte, Zwischenschritte oder Dokumentationen die zum Endprodukt (oder Service) beitragen. Beispiele für Deliverables sind: Customer Journey Maps, Wireframes, Personas, Sitemaps, Konkurrenzanalysen, Styleguide, Projekt-Meilensteine, Prototypen, Usability-Test Ergebnisse, Flowcharts und so weiter.

Deliverables dienen oft vordergründig der Dokumentation, hauptsächlich sind sie jedoch ein Kommunikations- und Validierungswerkzeug. Sie sind ein wichtiger Zwischenschritt zu einem erfolgreichen Produkt oder Service.

Traditionally, in the context of user experience, a deliverable is a document that serves as a record of work that has occurred. The deliverables for a project are the tangible record of the work that occurred, whether that work was research or design. (nngroup.com)

Natürlich gilt auch bei Deliverables was jeder Jobs-to-be-done Kenner weiß und Theodore Levitt so wunderbar formuliert hat:

People don’t want to buy a quarter-inch drill. They want a quarter-inch hole.

Niemand will nur die Wireframes oder einen Styleguide. Was man natürlich will ist eine erfolgreiche Lösung für ein Problem (siehe auch meinen Podcast mit Martin Pattera zu Outcome-driven Innovation). Also ein Produkt oder ein Service.

Was hat das nun mit Business als Design Deliverable zu tun?

Business ist auch nur ein Design Deliverable

Was heißt Business überhaupt? Business ist der Handel mit Produkten oder Services basierend auf Beziehungen und Geschäftsprozessen. Das Ziel von Business ist nicht, wie viele glauben Profit. Profit ist ein Nebenprodukt von erfolgreichem Business. Der einzige Zweck eines jeden Geschäftsunternehmens ist, das sagte schon Peter Drucker in den 60er Jahren, Kunden zu schaffen.

There is only one valid definition of business purpose: to create a customer. (Peter Drucker)

Kunden lassen sich natürlich am besten generieren, wenn man ihnen Produkte oder Dienstleistungen zum Erwerb anbietet, welche diese tatsächlich auch gebrauchen können und daher haben wollen. Wie heißt es so schön? It’s easier to make things people want, than to make people want things.

Design ist ein Menschen-zentrierter Lösungsansatz der sich Kreativität und Empathie bedient. Business ist eine Methode Design Ergebnisse zu validieren und zu verbessern.

About Jan (501 Articles)
Informationsarchitekt und Konferenz-Veranstalter (IA Konferenz, die Konzepter-Konferenz: http://iakonferenz.org, MOBX Mobile UX Konferenz: http://mobxcon.com), Podcaster und Twitter Addict. Geboren in Prag, sesshaft in Berlin.

Leave a comment

Your email address will not be published.


*


css.php