Content Marketing Mythen

Social Media, Leads und keine Bücher?

Whisky Fässer in Schottland

Nicht immer ist Inhalt so wertvoll wie der welcher sich in diesen alten Whisky Fässern befand, die ich vor einigen Jahren in Schottland fotografiert hatte. Wichtig sind Inhalte aber immer. Content is King hat Bill Gates 1996 geschrieben.

Content Is King. Content is where I expect much of the real money will be made on the Internet, just as it was in broadcasting. (…) I expect societies will see intense competition-and ample failure as well as success-in all categories of popular content-not just software and news, but also games, entertainment, sports programming, directories, classified advertising, and on-line communities devoted to major interests.

Content hat im User Experience Umfeld, im Content Strategy Gewand, Anerkennung wiedererlangt. Als sich 2012 in der Zeche Zollverein (Essen) etwa 300 User Experience Consultants, Konzepter und Informationsarchitekten zur damals sechsten Konferenz für Informationsarchitektur (IA Konferenz. Die Konzepter-Konferenz) trafen, war das Thema Content Strategy gerade so heiß wie nie.

Manch ein Informationsarchitektur (IA) Veteran wurde nicht müde zu betonen, dass Content schon immer im IA Kontext von Bedeutung war. Man kann aber durchaus feststellen, dass die gesamte Content Strategy Thematik frischen Wind zu etwas eingerosteten UX Mühlen brachte.

Im Podcast AKW043 Paid, Owned, Earned Media sagt Media Experte Thomas Koch, Content war für Marketing schon immer wichtig:

Content Marketing ist alter Wein in neuen Schläuchen. Die Werbung war schon immer bemüht mit Inhalten zu arbeiten. (…) Heute nennen wir das Content Marketing – wars allerdings schon immer. Ohne Inhalte geht es eigentlich nicht.

Im The Next Web Artikel 7 content marketing myths debunked wird mal wieder mit Mythen des Content Marketing aufgeräumt:

  1. Quantität und Qualität? Man kann nicht beides haben
  2. Social Media als einziger Erfolgsindikator
  3. Inhalten sollten sich auf aktuelle Ereignisse beziehen
  4. Lange Texte, Bücher und Fachartikel sind tot
  5. Blog Beiträge sind am Wichtigsten
  6. Alle Inhalte müssen seriös und bemerkenswert sein
  7. Leads und Verkäufe sind der einzige Treiber hinter Content Marketing

Natürlich gibt es zu Content Marketing noch viele weitere Gerüchte. Beispielsweise, dass es ausreicht, wenn sich ein Praktikant um Content Marketing kümmert, oder das man das Meiste davon automatisieren kann.

Scott Sratten von unmarketing.com tweetete neulich ganz treffend:

 

About Jan (501 Articles)
Informationsarchitekt und Konferenz-Veranstalter (IA Konferenz, die Konzepter-Konferenz: http://iakonferenz.org, MOBX Mobile UX Konferenz: http://mobxcon.com), Podcaster und Twitter Addict. Geboren in Prag, sesshaft in Berlin.

1 Trackbacks & Pingbacks

  1. Content Marketing und Inhalte. Gibt es etwas wichtigeres?

Leave a comment

Your email address will not be published.


*


css.php