CSS im Wunderland

Text kann bald beliebige Formen umfließen

Alice im Wunderland

Seit langem sind Webdesigner gezwungen, Texte in Kästchen zu pressen und in Rechtecken zu denken. Da konnte man bislang noch so sehr mit transparenten Hintergründen, Übergängen, Tabellen und (Trommelwirbel) runden Ecken tricksen – es blieben am Ende immer unter der Haube irgendwie verschachtelte rechteckige Boxen.

Das soll sich jetzt (ok, sagen wir besser bald) ändern. Es gibt nämlich einen neuen CSS Standard. Die sogenannten CSS Shapes. Mit Shapes lässt sich Text in- oder um eine beliebige Form herum pressen. Ein Fließtext kann dann also beispielsweise ein rundes Objekt ausfüllen oder um ein beliebiges Objekt herumfließen.

Welche Browser derzeit CSS Shapes unterstützen ist einfach zu beantworten: keiner. Wobei das nicht ganz korrekt ist. Eine Test-Version des Google Chrome Browsers (Chrome Canary) und eine Test-Version von WebKit können schon mit knapp über 50% der CSS Shapes Features umgehen. Eine kleine Übersicht bietet die von Adobe zusammengetragene Shapes browser support matrix.

CSS Shapes bezeichnen nicht die Möglichkeit mit CSS geometrische Formen darzustellen oder recht hübsche Buttons zu bauen. CSS Shapes sind ein Arbeitsergebnis der CSS Working Group, liegen derzeit dokumentiert als CSS Shapes Module Level 1 W3C First Public Working vor und beschreiben die oben erwähnten Text-Umflüsse.

Das Ganze ist etwas abstrakt . Wie das also aussehen kann, zeigt das nachfolgende Video sehr schön:

About Jan (501 Articles)
Informationsarchitekt und Konferenz-Veranstalter (IA Konferenz, die Konzepter-Konferenz: http://iakonferenz.org, MOBX Mobile UX Konferenz: http://mobxcon.com), Podcaster und Twitter Addict. Geboren in Prag, sesshaft in Berlin.

Leave a comment

Your email address will not be published.


*


css.php