IBM Design Thinking

Human-centred Design

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Im Video A New Approach to Design Thinking wird der noch recht neue Design Thinking Ansatz von IBM vorgestellt. Was aber ist IBM Design Thinking? Im YouTube Text zum Video heißt es …

In 2013, IBM, one of the world’s largest technology companies, set the mission to create a sustainable culture of design. The goal: bring a human-centered focus to thousands of product and service experiences. Doug Powell, design principal at IBM, offers a look at how this 350,000-employee company implemented Design Thinking and is addressing the needs of their users to deliver outcomes with speed and at scale.

Design Thinking ist ja bekanntlich ein Prozess in dem durch Anwendung von Design Prinzipien Probleme gelöst und wertvolle Produkte oder Dienstleistungen erschaffen werden. Design Thinking ist, wie Tim Brown auf ideo.com schreibt, human-centered approach to innovation that draws from the designer’s toolkit to integrate the needs of people, the possibilities of technology, and the requirements for business success.

Mit IBM Design Thinking stellt IBM ein Framework vor welches modernen Anforderungen gerecht werden soll. Immerhin erhielt spätestens durch Richard Buchanan’s Artikel Wicked Problems in Design Thinking (PDF) aus dem Jahr 1992 der Begriff Design Thinking erstmals Einzug in die breitere Design-Ausbildung. Das ist jetzt auch schon wieder fast 25 Jahre her.

Im IBM Design Thinking Framework geht es darum, Vorhaben zu strukturieren und Ergebnisse zu liefern. IBM Design Thinking hat im Kern folgende drei Prinzipien:

  1. A focus on user outcomes
  2. Multidisciplinary teams
  3. Restless reinvention

A healthy team can share an insight or idea, then quickly reject or commit to it. This happens when all the disciplines required for a great outcome work collaboratively in real time, not just as a link in a chain of sequential interactions. Multidisciplinary teams aren’t just faster—they’re smarter. Seeing the world through each other’s eyes drives unique insights, advancing the whole team’s thinking.

IBM Design Thinking hat einen eigenen PDCA-Cycle (Plan, Do, Check, Act). Man spricht von observe, reflect, make. Man fühlt sich an den alten OODA-Loop (observe, orient, decide, act) erinnert, aber das ist ja nichts schlechtes. IBM stellt für sein IBM Design Thinking Framework diverse Informationen auf der Website ibm.com/design/thinking zur Verfügung. Ein Blick auf die dort hinterlegten Seiten lohnt sich allemal.

Unter dem Punkt In Practice findet sich eine kurze Beschreibung wie IBM Design Thinking in der echten Welt funktionieren kann. Dabei werden drei neue Begriffe eingeführt: Hills, Playbacks und Sponsor Users.

IBM Design Thinking scheint sicherlich ein interessantes Framework zu sein. Man erkennt viele bewährte Ansätze aus dem klassischen Human-centred Design Ansatz. Für meinen Geschmack könnte man noch stärker Kontext und Motivation in den Fokus rücken, aber dafür haben wir ja Jobs-to-be-done.

Grundsätzlich stecken hinter IBM Design Thinking viele sehr gute Ideen. In The Making of IBM Design Thinking ist in einem IBM Blogbeitrag der Weg zu IBM Design Thinking dokumentiert.

About Jan (501 Articles)
<p>Informationsarchitekt und Konferenz-Veranstalter (IA Konferenz, die Konzepter-Konferenz: http://iakonferenz.org, MOBX Mobile UX Konferenz: http://mobxcon.com), Podcaster und Twitter Addict. Geboren in Prag, sesshaft in Berlin.</p>

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