Mobile UX Konferenz in Berlin

MOBX 2015

Mobile UX Konferenz

Am 11 September (Freitag) findet in Berlin zum fünften Mal die MOBX Konferenz statt. MOBX steht für Mobile UX Summit und das ist es worum es bei der MOBX im Großen und Ganzen geht: um mobile Anwendungen, Apps und Webseiten und natürlich immer mit Fokus auf User Experience, Interaction Design, User Interface Design und Usability.

Die MOBX ist definitiv meine Lieblingskonferenz. Nicht unbedingt, weil immer großartige Sprecher vor Ort sind, nein vielmehr weil die MOBX sich echt bemüht besser zu sein.

Es gibt beispielsweise eine riesengroße Leinwand. Ich rede jetzt nicht von so einem typischen Konferenzhotel, wo es vier Räume mit sehr kleinen Leinwänden (aka Fernsehern) gibt und einen Hauptsaal mit einer etwas breiteren Projektionsfläche. Nein, ich meine eine echt verdammt breite Leinwand. Da sieht man endlich mal was—auch aus der letzten Reihe. Das ist ein Punkt der mich bei vielen anderen Konferenzen nervt.

MOBX Mobile UX Konferenz

Es gibt beispielsweise wirklich lange Pausen zwischen den Präsentationen. Da kann man sich alle Zeit der Welt nehmen und mit neuen und alten Bekannten plaudern, fachsimpeln und netzwerken. Das ist es doch hauptsächlich worum es geht. Warum gehe ich denn sonst zu einer Konferenz?

Es gibt keine festen Präsentationslängen. Klar, alle Präsentationen sind ganz grob auf 30 Minuten ausgelegt—aber das ist nur ein grobes Raster. Tatsächlich kann und soll jeder Sprecher sich so viel Zeit nehmen wie es eben nötig ist, um sein Thema oder Anliegen zu erklären und den Zuhörern näher zu bringen.

Jeder Sprecher bekommt gesagt, mach Deine Präsentation aufregend, spannend, interessant, kurzweilig. Bringe uns etwas bei! Aber nimm Dir die Zeit die Du brauchst um Deine Geschichte vernünftig zu erzählen.

Es gibt beispielsweise auch keine Q&As. Keine Frage-und-Antwort Phase nach jeder Präsentation. Kein langes, peinliches Schweigen bis endlich irgend jemand mal eine schwache Frage stellt. Oder eine dieser Fragen, die nur zum Zweck haben den Fragesteller richtig schlau aussehen zu lassen. In den langen Pausen hat man genug Möglichkeiten seine Fragen los zu werden. Und wenn das Gespräch interessant ist, dann wird sich schnell eine kleine Diskussionsgruppe bilden. Und wenn nicht, hat jeder die Freiheit weiter zu gehen und das nächste Gespräch zu suchen. So mag ich das.

Es gibt gute Lanyards. Das sind diese Bänder um den Hals. Die sind schön breit und sehen so aus, dass man sie noch lange nach der MOBX Mobile UX Konferenz tragen mag. Am Hals haben sie einen zusätzlichen Sicherheitsverschluss, damit man sich nicht den Hals verrenkt wenn man mit dem Lanyard irgendwo hängen bleibt. An den tollen Lanyards hängen echt gute Badges (Namensschilder). Diese sind aus kräftiger Pappe und kommen ganz ohne Plastikmüll daher. Auch das finde ich super.

MOBX Mobile UX Summit

Und weil die MOBX in einem schönen, alten Hauptstadtkino stattfindet und man das gesamte Gebäude eh schon gemietet hat, dann bleibt man nach dem Hauptteil der Konferenz zur Party einfach vor Ort und schaut noch einen Kinofilm obendrein. Das sind Filme die aus UI Design- und Interaction Design Blickwinkeln Spaß machen. Letztes Jahr wurde beispielsweise Her gezeigt, das ist diese Geschichte mit dem allwissenden Betriebssystem und davor (MOBX 2013) haben wir Cargo gehabt, das ist ein typischer Sci-Fi Film mit den üblichen User Interfaces und einem düsteren Blick in die Zukunft.

Das alles finde ich klasse und daher ist mir die MOBX so wichtig. Und natürlich hoffe ich auch, dass wir uns dort am 11 September sehen und ins Gespräch kommen und das eine oder andere Bierchen zusammen trinken.

About Jan (501 Articles)
Informationsarchitekt und Konferenz-Veranstalter (IA Konferenz, die Konzepter-Konferenz: http://iakonferenz.org, MOBX Mobile UX Konferenz: http://mobxcon.com), Podcaster und Twitter Addict. Geboren in Prag, sesshaft in Berlin.

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