Günstige Photoshop Alternative

Günstiger Photoshop Ersatz

Photoshop Elements

Adobe Photoshop Elements ist die kleine, günstige Alternative zu Adobe Photoshop. Ist die Software eine echte Option für gestandene Designer?

Was bisher geschah

Alle Designer benutzen Photoshop. Ok, man kann die Aussage minimal einschränken und es gibt sicherlich gestandene Gestalter die eher mit Illustrator oder InDesign arbeiten. Das sind aber dennoch sehr, sehr Wenige im Vergleich zu der breiten Designer Masse die mit Adobe Photoshop arbeitet.

Ich selbst bin mit Photoshop aufgewachsen. Ich habe Photoshop schon vor meinem ersten Agentur-Job benutzt, nutze es noch immer beruflich und habe noch nie eine Agentur gesehen in der Designer nicht mit Photoshop arbeiten würden. Photoshop ist über die vielen Jahre hinweg ein unglaublich mächtiges Werkezeug geworden. Ich nehme an, dass kaum jemand wirklich alle Funktionen neuerer Photoshop Versionen kennt, geschweige denn nutzt. Kleiner Test gefällig?

Wie gesagt, ich nutze Photoshop beruflich und ich würde es privat auch weiterhin kaufen, wenn man es kaufen könnte. Seit Mitte 2013 hat Adobe die Creative Cloud (CC) eingeführt. CC bedeutet Software as a Service. Man muss Photoshop nun mieten. Adobe Photoshop kostet derzeit 12,29 € / Monat (inkl. MwSt).

Nun sind 12 Euro im Monat (146,71 € / Jahr) für eine so hochwertige Software wirklich nicht viel. Aber ich gehöre, wie viele Andere auch, zu den Leuten die lieber kaufen statt mieten. Ich muss auch nicht unbedingt immer die neueste Version von Photoshop besitzen. So ausgefuchste Sachen mache ich mit der Software nun auch wieder nicht.

Man kann aber Photoshop nicht kaufen und so habe ich mich nach einer Alternative umgesehen.

Adobe Photoshop Elements

Tja, theoretisch gibt es viele Möglichkeiten und auch diverse Blog-Beiträge (z. B. The 10 best alternatives to Photoshop) in welchen diese beschrieben werden. Tatsächlich ist aber nicht jede Option auch auf dem Mac verfügbar. Die größte Einschränkung ist aber, dass viele Alternativen nicht die Keyboard Shortcuts verwenden die man gemeinhin von Photoshop so kennt.

Wer schon mal einem Senior Designer bei der Arbeit über die Schulter geschaut hat, wird nicht umhin kommen die Virtuosität und Fingerfertigkeit zu bewundern mit welcher dieser in die Tasten greift. Ein Shortcut jagt den nächsten und alles passiert so schnell, dass man nicht weiß ob man jemandem beim Klavier spielen zuschaut oder einem Zaubertrick beiwohnt.

Diese Shortcuts wird man wahrscheinlich auf den meisten Alternativen vermissen und daher habe ich mich entschlossen mal dem kleinen Bruder von Adobe Photoshop für meinen privaten Heimgebrauch eine Chance zu geben: Adobe Photoshop Elements.

Das erste was man machen muss, wenn man sich die Trial Version installiert und geöffnet hat, ist sofort in den Expert Mode zu wechseln. Zu dem Zeitpunkt hat man schon eine mittlere Panikattacke erlitten, weil im anfänglichen Anfängermodus diverse Tools nicht angezeigt werden. Im Expertenmodus erkennt man aber doch einige vertraute Werkzeuge und Funktionen wieder.

Alles sieht etwas bunter und massentauglicher aus, aber das ist eigentlich egal weil größtenteils die altbekannten Keyboard Shortcuts greifen und man sich die bunten Toolbar Icons nicht unbedingt anschauen muss. Hat man schnell noch ein paar Dialoge und für Anfänger gedachte Hilfestellungen geschlossen oder zumindest kleiner geklickt, beginnt die Sache schon halbwegs vertraut auszusehen.

Mein Fazit: Wenn man nicht aufs Geld achten muss, wird sich kein Designer Photoshop Elements kaufen. Wer aber für den privaten Einsatz oder den Zweit- und Drittrechner eine günstige Photoshop Alternative sucht, könnte mit Photoshop Elements tatsächlich zufrieden sein.

About Jan (501 Articles)
Informationsarchitekt und Konferenz-Veranstalter (IA Konferenz, die Konzepter-Konferenz: http://iakonferenz.org, MOBX Mobile UX Konferenz: http://mobxcon.com), Podcaster und Twitter Addict. Geboren in Prag, sesshaft in Berlin.

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