Tomaten im Design

Tipps aus dem UX Garten

(Bild: Jon Sullivan via public-domain-image.com)

Alan Cooper, der Vater der UX Personas, erzählt ab und an diese wunderbare Geschichte über Tomatenpflanzen:

Mit Designern ist es manchmal wie mit Tomatenpflanzen. Wenn sie winzige Samen sind, dann steckt man sie in ein kleines Töpfchen und stellt sie irgendwo bei sich in einer geschützten Ecke auf. Gerne auch mehrere Samen pro Töpfchen.

Später muss man die kleinen Keimlinge vereinzeln und in etwas größere Töpfchen überführen. Kleine Tomaten brauchen Pflege und irgendwie so eine Art mildes Klima. Wenn sie etwas größer geworden sind, muss man die Tomatenpflanze wieder umtopfen. Die Tomate benötigt jetzt andere Erde und natürlich, wie Tomaten so sind, viele Nährstoffe.

So eine wachsende Tomate will Zuneigung und Dünger. Guter Boden gibt der Pflanze Kraft und lässt sie tiefe Wurzeln ausbilden.

Aber irgendwann muss man die Pflanze raus setzen. Raus in den Garten und in die pralle Sonne. Dort steht sie dann bei Wind und Wetter und wächst weiter der Sonne entgegen. Ab und an muss man Seitentriebe entfernen damit der Designer… äh Entschuldigung… die Tomate ihre Energie in ihren Stamm und die Fruchtbildung steckt.

Ja, so ist das mit Tomatenpflanzen und so ist das auch mit jungen Designern. Es gibt eine Zeit wo man sie schützen muss und es kommt eine Zeit wo man sie raus ins wilde Leben schicken darf, sonst hören sie auf zu wachsen.

About Jan (501 Articles)
Informationsarchitekt und Konferenz-Veranstalter (IA Konferenz, die Konzepter-Konferenz: http://iakonferenz.org, MOBX Mobile UX Konferenz: http://mobxcon.com), Podcaster und Twitter Addict. Geboren in Prag, sesshaft in Berlin.

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