Wie misst man Teamfähigkeit?

Ansätze gesucht

Cowboy Down! Cowboy Down! photo by goingslo

Was ist eigentlich das Wichtigste an einem Team? Hängt die Antwort davon ab, ob man selbst Teil des betrachteten Teams ist oder nicht? Schwein oder Huhn (siehe AKW016 Schinken, Eier und Keine Dokumentation), Spieler oder Zuschauer, Bandmitglied oder Fan?

Nun schreibt Seth Godin zwar, dass Nähe kein Garant für Expertise sei…

Aber Kontext ist dennoch nicht unwichtig. Das wissen gerade wir User Experience Berater. Wie nah an einem Team muss man aber sein, um seine Qualität beurteilen zu können?

Michael Schrage, der Autor von Who Do You Want Your Customers to Become? und Co-Autor von Serious Play: How the World’s Best Companies Simulate to Innovate, fragt in seinem Harvard Business Review Artikel namens Team Chemistry Is the New Holy Grail of Performance Analytics:

How do you identify, blend, develop, train and coach a mix of talents into wholes measurably greater than the sum of their parts? What combinatorial characteristics of high-performers empower everyone else to over-perform?

Angelehnt an Sport und dortige Verusche die Team-Performance zu messen, sagt Schrage vorraus, dass diese Analyse auch in der IT immer wichtiger werden wird. Wie lässt sich die teamness—die Teamfähigkeit—aber messen?

You can make an excellent living doing research in physical and/or inorganic chemistry. But if you want to make a real post-industrial killing, come up with cutting edge research in team chemistry.

Das ist offenbar die goße Herausforderung.

(Bild: goingslo)

About Jan (501 Articles)
Informationsarchitekt und Konferenz-Veranstalter (IA Konferenz, die Konzepter-Konferenz: http://iakonferenz.org, MOBX Mobile UX Konferenz: http://mobxcon.com), Podcaster und Twitter Addict. Geboren in Prag, sesshaft in Berlin.

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