Yotaphone

Life after Death

Yotaphone (Bild yotaphone.com

Ich bin ein großer Smartphone Fan und viele unterschiedliche Geräte liegen hier bei mir herum. Dennoch schreibe ich nicht so viel über Smartphones. Das können Andere viel besser. Auf das Yotaphone will ich aber Euere Aufmerksamkeit lenken, liebe Designbrief Leser.

Das Yotaphone des russischen Smartphoneherstellers Yota Devices ist noch nicht so alt. 2013 kam das erste Yotaphone auf den Markt. Seit Ende 2014 ist das Yotaphone 2 erhältlich.

Was ist für UX-Leude wie uns am Yotaphone interessant? Nun, es hat zwei Bildschirme. Vorne und Hinten.

Ein zwar extrem batterieschonendes aber dafür doch sehr langsam reagierendes E-Ink Display (das ist das auf der Rückseite des Yotaphones) zu haben, hört sich noch nicht so super spannend an. Derzeit kann man alle Inhalte des normalen standard Frontdisplay auf das hintere E-Ink Display spiegeln. Das sieht natürlich dann um so schlechter aus, je ausgefuchster die Inhalte sind. Filme oder Spiele machen auf E-Ink keinen Spaß—aber dafür sind E-Ink Displays auch nicht gedacht.

Was ich sehr spannend finde ist, dass sich quasi Screenshots auf der Smartphone Rückseite ablegen lassen. Zum Beispiel ein Kartenausschnitt oder ein Flugticket. Da das E-Ink Display immer an ist ohne Strom zu verbrauchen (bedingt durch die E-Ink Technologie), kann man auf der E-Ink Rückseite sein Bahnticket ablegen und vorzeigen selbst wenn die Batterie des Smartphones schon lange tot ist. Ist das nicht großartig?

Für derzeit etwa 600 Euro (gefallen von 700 Euro) ist es sicherlich kein günstiges Smartphone. Aber die E-Ink Idee finde ich großartig. Mal sehen, ob das bald auch andere Hersteller übernehmen.

About Jan (501 Articles)
Informationsarchitekt und Konferenz-Veranstalter (IA Konferenz, die Konzepter-Konferenz: http://iakonferenz.org, MOBX Mobile UX Konferenz: http://mobxcon.com), Podcaster und Twitter Addict. Geboren in Prag, sesshaft in Berlin.

Leave a comment

Your email address will not be published.


*


css.php